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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m) - 297 N/2017

Zur Verstärkung unseres Teams in der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter suchen wir im Rahmen eines Drittmittel-geförderten Forschungsprojektes zur Suchtprävention zum 01.11.2017, in Teilzeitbeschäftigung (19,5 Std./Woche), befristet auf 4 Jahre und vergütet nach dem TV-UMN einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m).

Ausschreibung Nr. 297 N/2017
Ausschreibungsende: offen

(vorbehaltlich der Finanzierung über Drittmittel)

Das Projekt ist Teil eines BMBF-geförderten Forschungs­verbundes mit 8 Teilprojekten in ganz Deutschland, der das Ziel verfolgt, achtsamkeitsbasierte Suchtprävention in verschiedenen Settings und an verschiedenen Stichproben zu entwickeln und zu erproben. Ziel der Studie ist es, achtsamkeitsbasierte Interventions­module für die Suchtprävention bei Jungen (12-18 Jahre) mit einer Lernbehinderung zu entwickeln und die Wirksamkeit des Programms an in Frage kommenden Einrichtungen (Kinder- und Jugend­psychiatrische Einrichtungen, Förderschulen, Schulen mit Inklusionsklassen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe) wissenschaftlich zu untersuchen. In der ersten Projektphase (18 Monate) sollen in adaptiven Versuchen gut annehmbare Interventionsformen entwickelt werden, die überwiegend in Einzelsitzungen oder Übungen via soziale Medien bestehen. In einer zweiten Phase sollen diese Interventionen in einer randomisiert-kontrollierten Untersuchung (Intervention gegen Schein-Intervention) durchgeführt und via soziale Medien ein Jahr lang auf Effektivität geprüft werden. Ein Hauptaugenmerk der Studie liegt auf der verhaltensnahen, experimentellen Messung  neurobehavioraler Faktoren (Impulsivität, Belohnungsabhängigkeit und negative Affektivität) und deren Modifikation durch entwicklungsangepasste Achtsamkeitsübungen. Die Durchführung eines eigenen Dissertationsvorhabens wird ausdrücklich begrüßt.

Ihre Aufgaben

  • Planung, Organisation und Durchführung der Studie, Vernetzung innerhalb des Forschungsverbundes
  • Koordination der Umsetzung des Präventionsprogramms in den kooperierenden Einrichtungen
  • Ergebnisevaluation mittels quantitativer Methodik (Fragebogenerhebungen und neuropsychologische Messungen, Erhebung via Smartphone-App)
  • Anleitung studentischer Hilfskräfte
  • Datenmanagement und -auswertung
  • wissenschaftliche Präsentationen, z. B. auf Kongressen sowie Publikation der Ergebnisse

Qualifikation

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Gesundheits-, Sozialwissenschaften, Psychologie, oder vergleichbare Qualifikation (Diplom, Master)
  • wissenschaftliche Neugier auch abseits des Mainstream, hohe Motivation und Einsatzbereitschaft, hohes Maß an Strukturiertheit, Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie sicheres Auftreten im Umgang mit Kooperationspartnern und Studienteilnehmern
  • Erfahrungen in quantitativer Forschungsmethodik, u. a. mit statistischer Auswertung von Fragebogendaten, im Umgang mit einer gängigen Statistiksoftware, z. B. SPPS
  • vorteilhaft: Erfahrung mit achtsamkeitsbasierten Interventionen
  • vorteilhaft: Vorerfahrungen in der Auswertung verhaltensnaher, neuropsychologischer Daten
  • vorteilhaft: Erfahrung mit medienbasierter Intervention

Wir bieten Ihnen

  • spannende Einsatzfelder in neuartiger Prävention
  • enge Betreuung des Dissertationsvorhabens
  • Arbeit in einem netten und engagierten Team
  • lebendige Stadt mit vielen Freizeitmöglichkeiten
  • Jobticket

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Die Bewerbungskosten werden entsprechend geltender Regeln des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht übernommen.